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Version 2021 SE (31. Mai 2021)

Modul Typ Beschreibung
Allgemein Feature Die Modellkonfiguration "paralleles PROVEtech:RE/UI:TestAId" erlaubt nun das Hinzufügen mehrerer Instanzen. Dies dient hauptsächlich zum Teilen mehrerer Videoquellen mit UI:TestAId für die Bilderkennung. Zusätzlich hat sich die Konfiguration von UI:TestAId innerhalb von PROVEtech:TA geändert: In älteren Versionen erwartete UI:TestAId mehrere Kommandozeilenparameter. Jetzt erwartet es nur noch den Pfad zu einer INI-Datei. Darum geben Sie in PROVEtech:TA nur noch diesen einen Pfad an und müssen sich nicht mehr um Anführungszeichen um einen Pfad mit Leerzeichen kümmern. Zusätzlich geben Sie optional an, welche Videoquelle Sie mit einer UI:TestAId Instanz teilen möchten.
Der XCP Master in ModelCom unterstützt vom Slave gesendete EV_CMD_PENDING, um die Kommando-Zeitüberschreitungserkennung zurückzusetzen.
Der XCP Master in ModelCom unterstützt den t1 Zeitwert der .a2l-Datei für die Kommando-Zeitüberschreitungserkennung. Der t1 Wert ist der 2. Wert im optionalen "/begin PROTOCOL_LAYER" Block der .a2l-Datei. Achtung: Dies betrifft die Zeit zwischen CONNECT-Kommando-Versuchen. Um das alte Verhalten zu bekommen, setzen Sie einfach den Wert auf 1000 in der .a2l-Datei (Zeitüberschreitung ist 1 Sekunde).
ModelCom für dSPACE SCALEXIO hat den zusätzlichen Parameter "Ethernet monitoring buffer size", um die Puffergröße für das Ethernet-Kanal Monitoring zu ändern. Der Puffer muss groß genug sein, um die maximale Ethernet-Datenmenge zwischen zwei Modellschritten für einen Kanal aufzunehmen. Geben Sie 0 an, um das Ethernet Monitoring zu deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass nach einer Aktualisierung von ModelCom für ein bestehendes Modell ConfigurationDesk den Wert auf 0 setzt, statt den Standardwert von 1536 KB zu verwenden.
Möglichkeit zur Deaktivierung der Messstartsynchronisierung der Modellknoten über "DisableAcquisitionSynchronization=1" in [General] der zugehörigen .cfg-Datei für die Modellkonfiguration.
Der .ldf-Datei-Parser unterstützt Formaterweiterungen, die nicht Teil des originalen Standards waren.
Der Konfigurationsdialog zeigt den aktuellen Wert (im Arbeitsspeicher) jeder Ersetzungsvariablen in einer zusätzlichen Spalte neben dem momentanen Wert der CFG.ini-Datei an, wenn Sie die momentan geladene Konfiguration wählen.
Ein Konfigurationswechsel lädt die CFG.ini-Datei erneut, um Veränderungen daran zu berücksichtigen.
MatlabPatch unterstützt zusätzlich MATLAB R2021a.
Die TOI Library V2.16 verwendet mehr Nachkommastellen, um Maskenparameter in die darunterliegenden Simulink-Blöcke zu transferieren. Des weiteren verwendet sie nicht mehr den Standardwert 0 für "evalin"-Aufrufe. Das bedeutet, dass fehlende Workspace Variablen nun zu Fehlermeldungen führen. Dies kann die Kompatibilität in manchen Fällen brechen, bei denen beispielsweise Leerstring statt 0 in automatisch eingefügten TOI-Blöcken verwendet wurde. In solchen Fällen müssen Sie Ihren Code/das Modell reparieren, da diese Änderung ungewollte fehlerhafte Modellcodegenerierung verhindert.
Info Keine Unterstützung mehr für ETAS LabCar älter als Version 5.0.
Bugfix Der Einsatz der dSPACE MicroAutoBox funktionierte nicht mit dSPACE Releases, welche "RecentHardware.xml" statt "dSPACE.ini" verwenden.
Floating Lizenzinformations-Dialog: Kleiner Bugfix und zusätzlich ein Prozentwert für insgesamt verwendete Lizenzen.
Die Verwendung benutzerdefinierter UDP-Links für die RTAE führte möglicherweise zum Absturz von dSPACE SCALEXIO Modellen bei der Ausführung von AL.Init.
Arbeitsoberfläche Feature Unterstützung für Messungen mit mehreren Datenraten. Das bedeutet, Messungen können mehrere Signalgruppen enthalten, die mit unterschiedlichen Abtastraten aufgezeichnet wurden. Zusätzlich kann jede Gruppe einen eigenen Startzeitpunkt innerhalb der Messung haben. Dies beeinflusst die unterstützten Messformate:
  • PROVEtech:TA Format (.hdr): Im Falle von mehreren Signalgruppen verwendet der Header selbst (.hdr-Datei) nun ein XML-Format. Jede Gruppe besitzt eine eigene .bin-/.eva-/.xtr-Datei, bei der jede außer der ersten Gruppe einen zusätzlichen Gruppenindex für die Dateiendung hat: .bin1/.eva1/.xtr1/.bin2/.eva2/.xtr2, etc.. Alte PROVEtech:TA Versionen können das neue Format nicht lesen. PROVEtech:TA 2021 SE generiert jedoch das alte Format, wenn nicht mehrere Signalgruppen im Einsatz sind. Außerdem kann der kostenlose PROVEtech:TA DAQViewer 2021 SE das neue Format lesen und anzeigen.
  • ASCII Texttabellenformat (.txt): Jede Gruppe hat eine eigene Textdatei und alle Gruppen außer der ersten haben einen zusätzlichen Gruppenindex für die Dateiendung: .txt1/.txt2/.txt3, etc.. Eine neue Exportoption (UTF-8=1) erlaubt den Export ins UTF-8 Textformat mit BOM (byte order mark). Alte PROVEtech:TA Versionen können die Textdateien nur separat mit der Dateiendung .txt lesen.
  • MATLAB .mat Format: Die Struktur besitzt eine zusätzliche Ebene für die Gruppen. Alte PROVEtech:TA Versionen können die erzeugten Dateien nicht lesen, aber PROVEtech:TA 2021 SE kann alte Dateien lesen.
  • .tdm, .tdms, .mdf und .mf4 Formate: Diese unterstützten schon immer mehrere Signalgruppen mit unterschiedlichen Abtastraten.
  • .pcapng und .asc sind nicht betroffen, weil diese Botschaften speichern.
  • Der Offline Modus unterstützt die Zeitbasis "Abtastschritte" nicht mehr, da ein Abtastschritt eine unterschiedliche Zeitspanne pro Signalgruppe haben kann. Der Offline Modus unterstützt jedoch zusätzlich Mikrosekunden als Zeitbasis. Intern erfolgen nun alle Berechnungen in Nanosekunden.
  • Bitte beachten Sie, dass PROVEtech:TA 2021 SE keine Messungen mit mehreren Abtastraten im Online Modus erzeugt. Es verwendet nach wie vor Überabtastung falls erforderlich. Das ganze Feature ist hautsächlich eine Anforderung für zukünftige Versionen.
Das PROVEtech:TA Messformat (.hdr) unterstützt das Speichern der Codepageinformation von Textsignalarrays für den Offline Modus.
Das PROVEtech:TA Messformat (.hdr) unterstützt 64-bit Ganzzahl-Signale. Bitte beachten Sie, dass der Offline Modus diese intern für die Anzeige zu 64-bit Fließkommazahlen konvertiert. Diese Konvertierung entfernt ggf. die unteren Bits.
Die Messkonvertierung unterstützt Konvertierungen in das .hdr.7z Format.
Import von .mf4 Messdateien (nur für Signale über die Zeit, nicht für Botschaften). Er unterstützt nur einen Teil des Standards. Im Fall von zeitlich nicht-äquidistanten Signaldaten erfolgt eine äquidistante Abtastung.
Beim manuellen Speichern einer Messung merkt sich der Dateiauswahldialog das Zielformat für das nächste Mal pro Anwender.
Der Offline Modus kann nun entweder T1 oder T2 als Zeitpunkt für nicht-Linienschreiber-Elemente verwenden. Vorige Versionen verwendeten immer T2. Klicken Sie auf T1 oder T2, um die zu verwendende Zeit zu wechseln. Eine fette und unterstrichene Schriftart für T1 oder T2 markiert den aktiven Zeitpunkt.
3D Oberflächendiagramm zur Anzeige und Manipulation von Matrizen.
Das Bitmapelement unterstützt die Eingabe von Bereichen mit "inf" und "-inf" für +/- Unendlich (auch im anwenderspezifischen Element).
Unterstützung von Scrolling bei der rechteckigen Bereichsauswahl mit der Maus.
Der Offline Modus verwendet nun unsere eigene Videobild-Ausgabe statt dem Windows Enhanced Video Renderer für eine höhere Geschwindigkeit.
Die Textssignalarray-Anzeige auf dem anwenderzpezifischen Element funktioniert im Offline Modus nun auch, wenn die Messung nur den vordere Teil des Arrays enthält.
Bugfix In seltenen Fällen passierte ein Deadlock beim Aktualisieren des Botschaftenfensters, beispielsweise gleichzeitig zum Starten einer Messung über die Testsprache.
Testmanager Feature Sie können URIs (Links) als Werte, Beschreibungen und benutzerdefinierte Daten von Testparametern setzen. Ein Klick auf solche URIs während Sie Strg halten führt diese mit der in der Windows Registry hinterlegten Anwendung aus.
Wenn ein Benutzer das "arManage" Zugriffsrecht auf das Datenbankobjekt (Wurzelobject) besitzt, sind zusätzliche Operationen aktiviert, wie das Leeren des gesamten Papierkorbs, Datenbankbereinigung, Sortierung auf oberster Ebene oder das ändern spezieller Datenbankeinstellungen. Somit benötigt dieser Benutzer nicht notwendigerweise das PROVEtech:TA "admin" Passwort für diese Operationen. Das Zurücksetzen von Passwörtern ist hingegen nach wie vor nur für den PROVEtech:TA "admin" möglich.
Falls ein Testergebnis den Auswerte-Status "Ungültig" hat, zeigt das Symbol der linken Spalte auf dem "Ergebnis"-Reiter ebenfalls "Ungültig" an, unabhängig davon ob das Ergebnis "Erfolgreich" oder "Fehlgeschlagen" ist.
Erweiterter Zeitüberschreitungs-Dialog auf dem "Ausführen"-Reiter.
Ergebnis-Reiter: In der Liste der angezeigten Testergebnisse lässt sich das Symbol der ersten Spalte über die Werkzeugleiste ausblenden. Falls Sie möchten, können Sie stattdessen ein Emoji im Testergebnisnamen verwenden.
Info Testparameter sind nicht mehr initial aufgeklappt im Fenster.
Der Basic Handler "Vorbehandlung des nächsten auszuführenden Testobjekts" wird nun auch vor der Ausführung eines einzelnen Elementartests aufgerufen, falls im Testmanager-Reiter des Konfigurationsdialogs eingestellt.
Der Basic Handler "Vorbehandlung des nächsten auszuführenden Testobjekts" wird nun auch im Remote Sequencer Modus aufgerufen, falls im Testmanager-Reiter des Konfigurationsdialogs eingestellt.
Der Reiter "Übersicht" zeigt keine Kindobjekte von Benutzerbibliotheken mehr an. Das ist konsistent zu der Ausführungsliste im Reiter "Ausführen".
Namen und Dateiendungen von Testdokumenten und Anhängen können nun Leerzeichen enthalten. Leerzeichen vor und hinter Namen oder Dateiendungen sind jedoch nach wie vor nicht erlaubt.
Wenn beim Speichern der Testprotokolle nach der Testausführung ein Fehler auftritt, ändert sich der Testergebniswert auf "Laufzeitfehler".
Datenbank Feature PROVEtech:TA verwendet eine sicherere Verschlüsselung zum Speichern von neu eingegebenen Datenbank- und Benutzerpasswörtern. Als Konsequenz schlägt mit PROVEtech:TA 2019 SE oder älter die Passwortprüfung für solche neuen Passwörter fehl. Falls sie keine älteren PROVEtech:TA Versionen nutzen empfehlen wir, Ihre Passwörter neu einzugeben und zu speichern, um von der verbesserten Verschlüsselung zu profitieren.
Datenbank-Konsistenzprüfungen: Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten im Konfigurationsdialog.
Info Keine Unterstützung mehr von Microsoft SQL Server 2008 oder älter.
Microsoft SQL Server ODBC Treiber V17.7.2
Oracle ODBC Treiber V19.10
PostgreSQL ODBC Treiber V13.01.0000
Das Installationspaket enthält PostgreSQL Server V13.3 in der 64-bit Variante.
Basic Editor Feature Es gibt eine zusätzliche Variante für die Skriptverschlüsselung basierend auf einem Passwort statt auf der PROVEtech:TA Lizenz. Sie können neue Verschlüsselungspakete über das Kombinationsfeld der Basic Editor Werkzeugleiste anlegen. Die Ausführung verschlüsselter Skripte ist ohne das Passwort möglich, aber nicht die Anzeige. Sie sind jedoch für Ihre Passwörter verantwortlich. AKKA kann keine verlorenen Passwörter restaurieren.
WinWrap Basic V10.50.043. Es markiert einfache Syntaxfehler wie fehlende Schlüsselwörter. Es unterstützt .NET Version 5 über das '#Language "WWB.NET/5" Spezialkommentar. Das alte '#Language "WWB.NET" Spezialkommentar referenziert weiterhin .NET 4.x und bleibt kompatibel. Die .NET 5 Bibliotheken sehen ähnlich zu .NET 4.x aus, verwenden jedoch eine komplett andere Binärinstallation und sind nicht 100% kompatibel. Bitte beachten Sie, dass Microsoft keine Langzeitunterstützung für .NET 5 anbietet. Laut Microsoft Homepage wird .NET Version 6 im November 2021 veröffentlicht und hat Langzeitunterstützung. Wir kennen die Beziehungen und Kompatibilität zwischen .NET 5 und 6 noch nicht. Microsoft wird .NET 4.8 (letzte 4.x Version) viel länger unterstützen als .NET 5.
Testsprache Feature Evaluation.SampleCount hat den zusätzlichen optionalen Parameter "vSignalOrGroup".
Evaluation.SamplingRate hat den zusätzlichen optionalen Parameter "vSignalOrGroup".
Evaluation.StartTime hinzugefügt.
TestParameter.Type und TestParameter.ChoiceType hinzugefügt.
Info Falls "CAN-FRAME-TX-BEHAVIOR" für ein CAN Triggering in der AR-XML-Datei eines Kanals fehlt (= "VFrameFormat" in .dbc-Dateien), verwendet das Setzen von CanMsg.Id(True) oder CanMsg.Name(True) den Kanaltyp zum Setzen des Frame-Sendetyps ("FD mit BRS" für CAN FD Kanal, "Normal" für normalen CAN Kanal).
GUI.ShowMeasure unterstützt den Wert "sam" für den Parameter "strTimeBase" nicht mehr (Abtastschritte). Es konvertiert den Wert zu "Sekunden". Es unterstützt zusätzlich den Wert "µs" für Mikrosekunden.
Automation Library/RTAE Feature Der Enum Parameter "ProtType" des Befehls "AL.Init" hat zwei neue mögliche Werte: "ptHTMLWithSourceLinks" und "ptXMLWithSourceLinks". Sie fügen dem erzeugten Protokoll die Information hinzu, welche WinWrap Basic Quelltextzeile den zugehörigen Protokolleintrag erzeugt hat für einige der strukturierenden Blöcke wie Prozesse, Concurrencies, "While"-Schleifen, etc.. Für HTML erzeugt es <a href="TestAutomation:..." Verknüpfungen und für XML erzeugt es die Attribute "Caller" und "Line". Alte PROVEtech:TA Versions wechseln zu normalen HTML Protokollen wenn einer der neuen Enum-Werte angegeben ist. Sie müssen die neue "AutomationLibrary.dbi.7z" in Ihre Datenbank importieren, um dieses Feature zu nutzen.
RT.CANChannelNameToPortNumber hinzugefügt, um einen CAN Kanalnamen in die von "RT.CANMsgMux" und "RT.CANMsgDemux" verwendete Portnummer umzuwandeln.
MCD-3 D Diagnose Feature Erweiterte Schnittstellenbehandlung (D-PDU API). Es ist nun möglich, mehrere CAN Kanäle zu verwenden. für jedes Steuergerät lässt sich die zu verwendende Schnittstelle und Ressource konfigurieren. Das bedeutet, verschiedene Steuergeräte können mit verschiedenen Bussen zur gleichen Zeit verbunden sein.